Das Home-Automation-Setup hat sich über das letzte Jahr zu etwas entwickelt, das ich tatsächlich täglich nutze — statt es zu warten. Der Schlüssel war, die richtige Schicht für jedes Problem zu finden.
ESP32 + ESPHome für Sensoren und Aktoren, die direkt ans Stromnetz können: Temperatur, Luftfeuchte, Bewegungsmelder. ESPHome nimmt einem das MQTT-Boilerplate komplett ab — YAML schreiben, flashen, fertig. Home Assistant erkennt die Geräte automatisch.
Zigbee2MQTT für batteriebetriebene Sensoren: die Zigbee-Funkstrecke schlägt WLAN bei Batterieverbrauch um Faktor 10. Ein CC2652P-Stick am Raspberry Pi — nein, inzwischen am ESP32 mit USB-OTG — als Koordinator, und die Tür-/Fenstersensoren laufen seit Monaten auf derselben Batterie.
Node-RED für Automatisierungen, die über einfache Trigger-Action hinausgehen: zeitbasierte Logiken, Verknüpfung mehrerer Sensoren, Benachrichtigungen. Die grafische Darstellung hilft beim Debuggen mehr als jeder Code.
Was ich nicht mehr machen würde: alles in Home Assistant-Automationen direkt schreiben. Node-RED ist übersichtlicher sobald die Logik komplexer wird.